Über den Tellerrand hinaus beim Azubitausch

Sie sind jung, sie sind motiviert und durften jetzt auch mal fremde Immobilienluft schnuppern: Lisa Marie Dewitz und Nikolaus Posch sind die beiden Azubis der Wohnungsgesellschaft mbH Hoyerswerda im zweiten Lehrjahr, die 2022 am Azubitausch zwischen dem eigenen Unternehmen und der Wohnungsgesellschaft Pirna mbH teilgenommen haben. Welche Erfahrungen die beiden bei ihrem Blick über den Tellerrand machen konnten, erfahrt ihr heute in unserem Wohnblog.

Warum sollten sich junge Leute für den Beruf des Immobilienkaufmannes/-frau interessieren? Wenn man Lisa Marie Dewitz und Nikolaus Posch von der Wohnungsgesellschaft mbH Hoyerswerda fragt, ist die Antwort ziemlich simpel: „Nach der Schule steht man immer vor der großen Frage, was man machen möchte. Ich habe nach etwas gesucht, was abwechslungsreich ist, wo man nicht nur im Büro sitzt, sondern auch etwas mit verschiedenen Menschen zu tun hat. Genau das bietet mir diese Ausbildung bei der Wohnungsgesellschaft mbH Hoyerswerda“, so der angehende Immobilienkaufmann. „Außerdem war ich auf der Suche nach einem Beruf mit Perspektive, etwas das lange Bestand hat“, ergänzt seine Klassenkameradin. Beide fühlen sich sichtlich wohl in ihrem Unternehmen und haben mit den unterschiedlichen Bereichen aus dem Bestand wie Kundenbetreuung und Vermietung, aber auch Technik, Marketing und Rechnungswesen schon so einiges in ihrer jungen beruflichen Laufbahn erfahren dürfen. Umso spannender zu sehen, wie die wohnungswirtschaftlichen Abläufe in einem fremden Unternehmen aussehen. Da kommt der Azubiaustausch zwischen Pirna und Hoyerswerda ins Spiel.

Die Idee gibt es nicht erst seit diesem Jahr, aber auf Grund unterschiedlicher Umstände, wie beispielsweise der Corona-Pandemie, konnte diese in den letzten Jahren nicht umgesetzt werden. 2022 war es nun aber wieder so weit, und die beiden haben für drei Wochen die Schreibtische mit Martin Wagner und Jonathan Pfetzer von der WGP getauscht. „Wir wurden sehr freundlich begrüßt und konnten mit den Mitarbeitern aus Pirna in verschiedene Bereiche hineinschnuppern. Gerade technische Aspekte oder die Fremdverwaltung gehörten in der Zeit zu unseren Einsatzbereichen“, erklärt Nikolaus Posch. Direkte Vergleiche zu ziehen sei allerdings schwierig, weil man in die komplexen Abläufe des fremden Unternehmens in diesem Zeitraum nicht tief genug eintaucht und auch nicht in allen Abteilungen detaillierte Einblicke bekommt. „Aber es ist dennoch sehr interessant für uns als Azubis, einmal etwas anderes kennenzulernen, da es schon Unterschiede gibt“, sagt Lisa Marie Dewitz. „Beispielsweise ist der Aufbau in Pirna anders als in Hoyerswerda: Bei uns ist alles zentral gesteuert, in der WGP wiederum gibt es einzelne Außenbüros für die Quartiere, was möglicherweise den älteren Mietern die Anfahrtswege erleichtert.“

Das die beiden aber dennoch wissen, wo sie „Zuhause“ sind, merkt man spätestens, wenn man nach den Zukunftsplänen fragt. „Ich denke ich kann für uns beide sprechen, wenn ich sage, dass wir uns freuen würden auch nach der Ausbildung bei der Wohnungsgesellschaft mbH Hoyerswerda Teil des Teams bleiben zu dürfen. Man kennt einfach die Abläufe, man ist eingearbeitet, das Team ist super und man fühlt sich einfach wohl“, schwärmt die Azubine. Auch Nikolaus Posch teilt diese Meinung, wobei beide für ihre möglichen Einsatzbereiche flexibel und offen wären. „Ich bin dahingehend nicht festgelegt, weil der Arbeitsalltag generell spannend ist, aber die unterschiedlichen Aspekte der Kundenbetreuung könnte ich mir gut vorstellen“, so der angehende Immobilienkaufmann.

Alles in Allem auf jeden Fall ein super Projekt, welches unserer nächsten Generation der Wohnungswirtschaft definitiv zugutekommt. Vielen Dank auch der WGP Pirna für die Gastfreundschaft und Unterstützung und wer weiß, vielleicht tauschen in Zukunft noch andere Unternehmen der Immobilienwirtschaft für einen kurzen Zeitraum den motivierten Nachwuchs, um größtmögliche Einblicke in das Tagesgeschäft für die Azubis zu ermöglichen. Wir würden uns freuen!

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