Die G.-Peters-Str. 2 – 8 wird in neuem Glanz erstrahlen

Treppensteigen? Das war gestern. Im Wohnkomplex I wird es 2020 viele Veränderungen geben und vor allen Dingen wird einiges viel komfortabler. In unserem Wohnblog verraten wir heute, worauf sich die Mieter hier in Zukunft freuen können.


In den letzten zwei Jahren lag das Hauptaugenmerk im Wohnkomplex I auf dem Balkonanbau und der Errichtung von Mietergärten. Nun sollen die positiven Entwicklungen noch weiter gehen. Denn unsere Wohnungsgesellschaft mbH möchte mit unterschiedlichen Maßnahmen die Wohn- und Lebensverhältnisse der Bestands- und Neumieter weiterhin attraktiver gestalten.

Zunächst muss eine Lösung für den Leerstand in den oberen Etagen der Wohnungsbestände her. Eine Abtreppung (Teilrückbau) ist allerdings derzeit nicht möglich. Doch das bedeutet nicht, dass es keine anderen positiven Entwicklungen geben wird. Neben der bereits laufenden Aktion “Kraxelbonus” werden an dem viergeschossigen Wohnhaus zwei neue Aufzüge angebaut. Dafür sollen an den Eingängen G.-Peters-Str. 4 und 6 Aufzugstürme angebaut werden, die jeweils zwei Aufgänge erfassen. Haltestellen gibt es dafür auf jeder Etage und im Keller. Durch die Lage zwischen zwei Hauseingängen werden Mittelgänge geschaffen, die dann den Zutritt zu allen Wohnungen und zu den Treppenhäusern ermöglichen. Dafür werden die bisherigen Wohnungszuschnitte verändert und neu geordnet.

Die Größe des Aufzuges selbst orientiert sich an einem normalen Personenaufzug, der auch einem Rollstuhlfahrer mit Begleitperson ausreichend Platz bietet. Dadurch wird in Bezug auf das Thema Barrierefreiheit ein wichtiger Schritt nach vorne getan.

Bereits im Spätsommer 2019 wurde mit diesen Baumaßnahmen begonnen. Zuerst mussten die bauvorbereitenden Maßnahmen, wie Entkernungsarbeiten, Erneuerung der vertikalen Abdichtung der Kelleraußenwände und der Aufbau von notwendigen Fassadengerüsten ausgeführt werden. Aktuell werden konstruktive Abbrucharbeiten, wie die Vergrößerung von Türöffnungen und der Abbruch von Wänden, durchgeführt. Die Notwendigkeit der Abbrucharbeiten ergibt sich aus den vorgesehenen Grundrissänderungen für Wohnungen und der Herstellung von Durchgangsfluren zu den geplanten Aufzügen.

Parallel dazu laufen die Rohbauarbeiten, wozu auch die bauvorbereitenden Arbeiten für die Gewerke Elektro und Heizung/Lüftung/Sanitär mit Rohinstallations- Schlitz- und Bohrarbeiten gehören.

Mit diesen umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen passt man sich vor allem auch der immer älter werdenden Bevölkerung an. Doch dazu gehört nicht nur der Aufzuganbau. Hinzu kommt noch die Schaffung von etwa 50% barrierefreiem Wohnraum. Auch die verbleibenden Wohnungen erhalten einen barrierearmen Zugang.Für mehr Bewegungsfläche werden außerdem die Bäder teilweise vergrößert und mittels bodengleichen Duschen, neuen Fliesenbelägen und Handtuchheizkörpern auf eine moderne Nutzung angepasst.

Weitere Maßnahmen sind die Erneuerung der Wohnungseingangstüren und Bestandsinnentüren, die Verlegung von neuen Fußbodenbelägen, der Einbau neuer Fenster mit Rollläden auf der Süd- und Westseite und in den Erdgeschosswohnungen, der Einbau neuer Heizkörper und die Ergänzung der Wohnung durch einen schicken Balkon.

Den Abschluss der Maßnahmen im Haus bildet die malermäßige Instandsetzung des Treppenhauses mit hellen Pastellfarben. Die Außenfassade rundet dann die gesamte Modernisierung ab. Freundliche Farbtöne mit einem leichten Farbspiel von Orange, hellem Grün und Blau werden das gesamte Haus in einem neuen Glanz erstrahlen lassen.

In diesem Objekt befinden sich nach der Modernisierungsmaßnahme für ca. 4,1 Mio. € insgesamt 48 2- bzw. 3-Raumwohnungen , welche sich ab dem 1. November 2020 auf ihre neuen Mieter freuen.

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