Wo einst Kommissare ermittelten

Wenn Wände sprechen könnten, dann hätten die in der Otto-Damerau-Straße 20 sicher eine Menge zu erzählen. Viele Jahre hatten hier die Ermittler der Kriminalpolizei Hoyerswerda ihre Büros. Jetzt werden die Räume wieder zu Wohnungen – und neugierige Detektive erfahren schon heute im WH-Wohnblog mehr darüber.

Szenen, wie man sie aus „Tatort“, „Polizeiruf 110“ oder „CSI: Miami“ kennt, haben sich hier tagtäglich abgespielt: In der Otto-Damerau-Straße 20 hatten Ermittler der Kriminalpolizei Hoyerswerda viele Jahre lang ihre Büros. Und das, obwohl das Haus ursprünglich eigentlich ein Wohnhaus war. Wie auch die anderen Häuser in der Zeile wurde es 1959 in Blockbauweise errichtet und anfänglich auch zum Wohnen genutzt – bis dann die Polizei das Gebäude gewissermaßen „in Beschlag“ nahm, weil für die Kripo dringend Büroräume benötigt wurden. So kam es, dass Hoyerswerdaer Kripo-Beamte über viele Jahre in einstigen Wohn- und Schlafzimmern ihrer Ermittlungsarbeit nachgingen. Im Herbst 2016, als das umgebaute ehemalige Sozialamt als neues Domizil für die Kripo fertiggestellt war, endete diese Ära; die Beamten zogen in der Otto-Damerau-Straße aus. Lange ungenutzt bleiben sollte das Gebäude im WK I aber nicht.

  • Auf den Spuren der Polizei: Ein Blick ins Innere, kurz nach dem Auszug der Kripo …
  • Der Eingangsbereich
  • Blick in einen Gang mit Büros
  • Das Treppenhaus
  • Hier ging es zum Spurenlager
  • Zellen gab es natürlich auch
  • Alles gut gesichert
  • Letzte Spuren der Polizei im Gebäude
  • Bald werden aus den einstigen Büros Wohnräume zum Wohlfühlen.

Schon kurz nach dem Auszug des Kriminaldienstes der Polizei reiften in unserem Unternehmen Pläne, aus dem Gebäude wieder ein Wohnhaus zu machen. Allerdings ist dafür zunächst eine Sanierung notwendig, die wir auch gleich mit einer Veränderung der Grundrisse verbinden. Bis Ende des Jahres werden acht großzügige Drei- und Vierraumwohnungen mit Balkon entstehen, die eine Wohnfläche von ca. 75 bis 108 Quadratmetern haben werden. Rund 650.000 Euro werden insgesamt investiert.

An alles gedacht – vom Rauchmelder bis zum Balkonkasten

Baustart war am 6. Juni 2017, seitdem wird schon fleißig gewerkelt: Bauvorbereitende Entkernungsarbeiten standen am Anfang, als nächstes stehen Betonsägearbeiten zur Vorbereitung des Rohbaus und das Stellen der Trockenwände auf dem Plan. Später folgen in den Wohnungen dann die Neuinstallation der Elektro-, Heizungs- und Sanitäranlagen und die Erneuerung der Fenster im Erdgeschoss. Auch Fliesenleger, Tischler, Maler und Fachleute für den Bodenbelag rücken an, in dieser Phase werden auch überall Rauchmelder installiert. Zum Schluss geht’s mit Liebe zum Detail an die letzten Feinheiten: Zum Beispiel bekommt jeder Balkon noch zwei Blumenkästen.

Dort, wo einst kniffelige Kriminalfälle gelöst wurden, werden künftig moderne Drei- und Vierraumwohnungen das Wohnungsangebot im WK I ergänzen. Und wenn ihr euch gerade bei ersten Umzugsgedanken ertappt habt und mehr über die neuen Wohnungen wissen möchtet, dann schaut gern schon mal auf unsere Beispielgrundrisse und lasst euch von unserem Vermietungsteam (Tel.  03571 475-200, vermietung@wh-hy.de) ausführlich beraten.

 

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